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105 – Mobilität und Verkehr

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Diese Episode ist ein Gespräch mit Martin Randelhoff, Student an der TU Dresden, über verschiedene Aspekte von Verkehr und Mobilität. Dabei geht es um öffentlichen Nahverkehr und Individualverkehr, um aktuelle Trends, Forschungsergebnisse, Experimente und Verkehrsplanung. Aufgrund der Größe des Themas behandeln wir verschiedene Antriebstechniken nicht. Dies soll Thema einer separaten Episode werden.

Blog von Martin Randelhoff: Zukunft Mobilität

5 Responses to 105 – Mobilität und Verkehr

  1. Pingback: Vorhersage Freitag, 19.10.2012 | die Hörsuppe

  2. Servus, Omega-Tau-Team!

    Wieder eine sehr schöne Episode zu einem interessanten Thema. Ein paar Anmerkungen hab ich zum automatischen U-Bahn-Betrieb.

    In Nürnberg sind die Linien U2 und U3 (die einen Teil der Strecke gemeinsam nutzen) automatisch und fahrerlos betrieben. Eine “Puppe”, die den Fahrgästen vorgaukelt, es würde jemand den Zug fahren, gibt es aber nicht. Tatsächlich wurden die ersten Automatikzüge vom Typ DT3 so gestaltet, dass möglichst vielen Fahrgästen ein freier Blick auf die Strecke ermöglicht wird, dies wird auch oft genutzt. Die Nachfolgebaureihe DT3F verfügt über einen Fahrerstand, damit die Züge auch auf der konventionell betriebenen Linie U1 eingesetzt werden können.

    Dennoch ist automatischer Zugbetrieb mit Fahrer nichts Besonderes: Die Züge der Münchner U-Bahn fahren bereits seit 1971 bis heute computergesteuert. Der Fahrer übernimmt nur die Abfertigung und gibt den Startbefehl. Auch in Berlin gab es mehrfach Versuche: Auf der Linie U4 mit dem SELtrac-System und auf der Linie U9 mit dem LZB-System von Siemens. Auf beiden Linien wird aber inzwischen wieder manuell gefahren.

    Viele Grüße,
    Daniel

  3. MaNo says:

    Danke Daniel. Wenn die Fahrer in München nicht mal mehr selbst fahren dürfen ist der Job ja noch langweiliger als ich dachte :-)

    Markus

  4. @Daniel

    Danke für den Hinweis. Dann kann ich das also auch zu den urbanen Mythen zählen. Man erzählt sich das sehr mit der Puppe sehr oft und daher habe ich das für bare Münze genommen. Wieder was gelernt, Danke!

    Aber die U-Bahn Nürnberg zählt dennoch zur ersten automatisierten U-Bahn in Deutschland. 2008 wurde RUBIN in Betrieb genommen. Der Unterschied zur U-Bahn München ist eben die Vollautomatisierung mittels ATO- und ATP-Fahrzeugrechner sowie Bahnsteig-Gleis-Beobachtung und Überwachung mittels Kameras und Hochfrequenz-Transpondern.

    Mit LZB oder anderen Fahrsicherungssystemen kann man theoretisch jede U-Bahn automatisch fahren lassen. Das ist ja wegen des in sich geschlossenen Systems recht einfach…

    Gruß,
    Martin

  5. Sebastian says:

    Vielen Dank für diese Folge. Der Gast war sehr gut informiert, und konnte über das Thema ohne viele Ähs und Öhms erzählen. Dabei fand ich das es auch schön in die Tiefe ging, ohne dabei unverständlich zu werden.

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